THEMA: MUSIK UND FRIEDEN IN DER FRÜHEN NEUZEIT

aktuelle Ausgabe

24. Juni 2019
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

»Fließende Übergänge. Musik und Musikwissenschaft zwischen Analogem und Digitalem« - Gastvortrag

Frau Prof. Dr. Gesa zur Nieden, die seit 2011 Juniorprofessorin in der Abteilung Musikwissenschaft der JGU war und zum April 2019 dem Ruf auf eine ordentliche Professur am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald gefolgt ist, bietet am kommenden Mittwoch, 26. Juni 2019, um 18.15 Uhr im Hörsaal der Abteilung Musikwissenschaft den Gastvortrag "Fließende Übergänge. Musik und Musikwissenschaft zwischen Analogem und Digitalem" an.
Thema ist die Kontroverse zwischen Johannes Kreidler und Steffen Mahnkopf (2010), in der um einen zeitgenössischen Kompositionsbegriff im digitalen Zeitalter gerungen wurde.
In ihrem Streit führten die Kontrahenten immer wieder die musikalische Notation ins Feld.
Daran anschließend und unter Einbezug des aktuellen Plädoyers der Philosophin Sybille Krämer für die Schriftbildlichkeit als Mittel einer digitalen Aufklärung werden die operativen und explorativen Möglichkeiten der musikalischen Notation dargestellt, wie sie in Kompositionsschulen des 18. Jahrhunderts und in Notationen neuer Musik eröffnet werden.
Die Flächigkeit der musikalischen Notation, ihre jeweiligen Anordnungen sowie die sich daraus ergebenen Kontrast- und Kommentarfunktionen ermöglichen dabei nicht nur einen eigenständigen, reflektierten Umgang mit Musik, sondern geben ebenfalls den Blick frei auf Präsentationsmöglichkeiten von Musik in einer digitalen Musikwissenschaft.
Weitere Informationen finden Sie auf der Institutsseite.





Prof. Dr. Gesa zur Nieden
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