aktuelle Ausgabe

21. September 2016
Universität Basel

Improvisation zwischen den beiden Weltkriegen

Improvisation, Zufall und Natur als Parameter kompositorischer Mittel sind in den letzten drei Jahrzehnten in den Fokus der musikologischen Forschung gerückt. Von der historischen Musikwissenschaft etwas vernachlässigt wurden dagegen ihre tatsächlichen Auswirkungen auf die Musik der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts »Concepts of Improvisation and their Impact on Early Twentieth Century Art Music« wird die am 30.9 und 1.10 stattfindende Tagung »Concepts of Improvisation Between the Two World Wars. Performativity Stages Presence and Participation in Music« vom Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel organisiert.

Sie zielt darauf, das Verständnis für die Kunstmusik um 1900 bis 1950 mit den Begriffen »Improvisation«, »Zufall«, »partizipatorische Musik«, und »offene Form« zu erweitern. Darüber hinaus werden auch zeitgenössische, improvisatorische Ansätze der klassischen Aufführungspraxis und die verwendeten Techniken des extempore-Spielens in der Popular- und Gebrauchsmusik der Epoche erforscht.

Weitere Informationen unter mws.unibas.ch.





Improvisation zwischen den beiden Weltkriegen
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