THEMA: MUSIK UND FRIEDEN IN DER FRÜHEN NEUZEIT

aktuelle Ausgabe

14. Januar 2020
Universität Leipzig

Internationale Konferenz: Eastern European Emigrants and the Internationalisation of 20th-Century Music Concepts

Die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts ist in besonderem Maße durch den globalen Transfer und Austausch von künstlerischen Konzepten, Modellen und Techniken geprägt. Ein wichtiger Katalysator für diese Kulturtransferprozesse war das Phänomen der Emigration. So war etwa die weltweite Verbreitung von Arnold Schönbergs Reihentechnik oder von Heinrich Schenkers neuem Analysesystem vor allem eine Folge der Emigration dieser Musiker. Auch viele Musiker aus Osteuropa emigrierten in andere (vor allem westliche) Länder, beginnend mit und noch vor der russischen Oktoberrevolution 1917 und erneut während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Emigranten brachten ihr künstlerisches und kulturelles Erbe in ihre vorübergehenden oder langfristigen Gastländer mit und traten mit lokalen Traditionen in Wechselwirkung.

Das Ziel der internationalen Konferenz vom 29.-31.01. in Leipzig besteht darin, die Wege emigrierter osteuropäischer Komponisten und anderer Künstler und Wissenschaftler neu zu beleuchten, indem die Produktivität ihrer Interaktionen mit den Gastgeberkulturen sowie die daraus resultierende Internationalisierung künstlerischer Konzepte in den Mittelpunkt gerückt werden.

Weitere Infos finden Sie im Programm und auf der Uniwebsite.





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