aktuelle Ausgabe

14. September 2018
Georg-August-Universität Göttingen

Musik im Körper – Körper in der Musik: Call of Papers

Wie lassen sich Körper und (musikbezogenes) Wissen konzeptuell verknüpfen? Wie ist Körper als zentrale musikwissenschaftliche Kategorie zu denken? – Unser Körper bildet die Basis jeglicher musikalischer Handlung, Äußerung und Erfahrung. Musik wirkt in Form von Schallwellen unmittelbar körperlich.
Mit diesem Thema veranstaltet das musikwissenschaftliche Seminar der Universität Göttingen am 5./6. September 2019 eine Tagung.
Ziel ist, das Potential des Körperbegriffs zur Überwindung von Dichotomien für Denkstrukturen und in der Anwendung auf musikalische Gegenstände zu diskutieren. Durch das Begreifen als Analysewerkzeug kann Körper als Verschränkungsort von Wissen und Handeln, Diskurs und Praxis verstanden werden, der musikalischer Rezeption, Interpretation und Produktion gemeinsam ist und in dem der Dualismus von Musikrezeption und -produktion aufgelöst erscheint. Die Tagung unterteilt sich in einen Themenblock zur Produktionsperspektive und einen zur Rezeptionsperspektive. Anhand dessen können die körperlichen Dimensionen historischer, sozialer, symbolischer und kultureller Praxis betrachtet werden.
Um die Grundidee einer konzeptionellen Verschränkung von Produktion und Rezeption auch strukturell umzusetzen, sollen nach der Eröffnung von Grundlagendiskussion beide Themenblöcke in wechselseitige Diskussion treten.
Für die Tagung sind noch Vortragsthemen zu vergeben. Dieser Call for Papers richtet sich allerdings ausdrücklich an fortgeschrittene Masterstudierende, Promovierende, Postdocs und etablierte Wissenschaftler_innen. Besonders willkommen sind neben Beiträgen aus den unterschiedlichen Fachrichtungen der Musikwissenschaft disziplinübergreifende Vorschläge.
Einsendeschluss ist der 1. November 2018.

Mögliche Themen und weitere Informationen können Sie hier einsehen.





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