aktuelle Ausgabe

4. November 2015
Georg-August-Universität Göttingen

Spätmittelalterlicher Choral und Choralreformen

Vom 17. bis 19. September 2015 fand am Musikwissenschaftlichen Seminar Göttingen eine Tagung zum Thema »Choralreform« statt, die im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts »Die Rolle der Musik in den Bursfelder Klosterreformen« von Karen Thöle organisiert wurde.

Die Vortragenden widmeten sich der Erforschung von Choralreform unter ganz unterschiedlichen Aspekten: den Spuren, die die Reformen in den Handschriften hinterlassen haben; unreformierten Klöstern, die dennoch ihren Gesang umstellten; reformierten Klöstern, die nach einem Umzug zum unreformierten Gesang zurückkehrten; praktischen Problemen bei der Einführung von Choralreformen; Netzwerken innerhalb des Hirsauer Reformkreises, die sich an der Liturgie erkennen lassen; Choralreformen bei den Birgittinen im 18. Jahrhundert und Emendationen des Graduale romanum in der Frühen Neuzeit; bis hin zu der Frage, wie sich heute historische Befindlichkeiten – etwa bei einer Choralreform – erforschen ließen.

Nähere Informationen zur Tagung finden Sie unter www.chantreform.uni-goettingen.de.





Die Organisatorin: Karen Thöle
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