THEMA: MUSIK UND FRIEDEN IN DER FRÜHEN NEUZEIT

aktuelle Ausgabe

1. März 2020
Universität Leipzig

Tagung - Das verdächtig Populäre in der Musik

Musik- und Kulturgenuss finden nicht immer wertfrei statt. Aber wer legt eigentlich fest, was hochkulturell bedeutsam und damit wertvoll ist und was man in gewissen Kreisen eher im Verborgenen hört? Diesen Fragen nach Wertsetzung, Vorurteilen, abgelehnter Musik und entgrenzter (heimlicher) Freude soll vom 03.-05-April im Rahmen der Tagung Das verdächtig Populäre in der Musik nachgegangen werden. Egal ob Backstreet Boys, kitschige Folklore, das heimliche Verfolgen von DSDS oder feuchtfröhliche Schlagerpartys – die meisten Menschen hören gerne gewisse Arten von Musik, zu denen sie sich in bestimmten Kontexten nicht bekennen würden. Musikgenuss hängt auch immer mit sozialer Erwünschtheit, Vorurteilen, Milieus und Alter zusammen – was vielleicht in der jüngeren Generation absolut akzeptiert ist, sorgt bei den Älteren unter Umständen noch für hochgezogene Augenbrauen. Veranstaltet vom Institut für Musikwissenschaft Leipzig möchte die Tagung dem »verdächtig Populären« nachgehen, besonders mit Blick auf seine soziale Verortung und die damit einhergehenden (Ab-)Wertungssysteme.





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