THEMA: MUSIK UND FRIEDEN IN DER FRÜHEN NEUZEIT

aktuelle Ausgabe

20. November 2019
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche

Vom 15.11. bis zum 31.12.2019 ist im hochschulzentrum am horn der HfM Weimar die Ausstellung »Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche« zu sehen. Sie erzählt die Lebensgeschichten von Musikerinnen und Musikern, die als Mitglieder Thüringer Theater, Musikhochschulen, Musikschulen sowie auch als private Lehrerinnen und Lehrer die kulturelle Landschaft Thüringens mitgestalteten – und nach 1933 wegen »jüdischer« Abstammung im nationalsozialistischen Deutschland tragische Schicksale erlitten oder ermordet wurden.
Beispielsweise wird von Eduard Rosé (1859–1943) erzählt, der als erster Cellist am Orchester des Großherzoglichen Theaters sowie als Lehrer an der damaligen Großherzoglichen Musikschule in Weimar wirkte und am Ende seines Lebens in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt wurde. Aber auch viele weitere Schicksale werden aufgegriffen.
Die Ausstellung entstand im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojektes, das von April 2018 bis Juni 2019 von der Thüringer Staatskanzlei gefördert und vom Verein weim | art e.V. getragen wurde.

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