aktuelle Ausgabe

29. August 2018
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

»Wahrnehmungs- und Wirkungsformen der Oper, Berlin ca. 1815–1828«

Ab September 2018 wird die Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Arbeit seines Forschungsprojektes »Wahrnehmungs- und Wirkungsformen der Oper, Berlin ca. 1815–1828« aufnehmen.
Dr. Fabian Kolb
widmet sich in den kommenden drei Jahren mithilfe von zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und mehreren wissenschaftlichen Hilfskräften der Erforschung des Musiktheaters in der preußischen Metropole im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts.
Berlin dient dabei exemplarisch als Beispiel, Repertoireentwicklungen, sowie die engen Wechselwirkungen von Produktions- und Rezeptionsbedingungen zu analysieren. Im Zentrum stehen dabei Perspektiven wie Ästhetik, Publikumsstruktur, institutionelle Faktoren, Erwartungshaltungen und Wahrnehmungsmuster. Neue Einsichten zum Musik- und Opernverständnis der Zeit werden eröffnet, außerdem versprechen die Perspektiven neue Erkenntnisse zu Erfolgs- und Selektionsprozessen und zu den Konstituenten der zeitgenössischen Geschmacks- und Repertoire-bildung.

Untersucht werden die Fragestellungen im Wesentlichen im Rahmen einer Studie und zweier Dissertationsvorhaben. Kernstück der Projektarbeit wird der Ausbau einer Repertoiredatenbank sein, die sich als Weiterentwicklung und Ergänzung des im Bonn-Kölner DFG-Projekt »Die Oper in Italien und Deutschland zwischen 1770 und 1830« erstellten Repositoriums versteht.

Weitere Informationen zum Projekt können Sie hier nachlesen.





Abteilung Musikwissenschaft
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