aktuelle Ausgabe

22. April 2018
Humboldt-Universität zu Berlin

Zwischen Freiheiten und Zwängen: Die Staatskapelle Berlin in den Jahren 1919 bis 1955

Vom 18. bis 20. Januar 2019 veranstaltet die Staatsoper Unter den Linden gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin Teil 4 der internationalen Symposiumsreihe »450 Jahre Staatskapelle Berlin – eine Bestandsaufnahme«.
Für das kommende Symposium mit dem Titel »Zwischen Freiheiten und Zwängen: Die Staatskapelle Berlin in den Jahren 1919 bis 1955« werden noch Beiträge gesucht, welche sich in einem ca. 30-minütigen Vortrag ausdrücken werden.
Nachdem in den vergangenen Jahren die ersten Phasen der Kapellgeschichte sowie die Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert beleuchtet worden sind, rückt nunmehr die Zeit zwischen 1919 und 1955 in den Fokus. Die Königlich Preußische Hofkapelle, die im Laufe des »langen« 19. Jahrhunderts den Charakter eines modernen, groß besetzten, leistungsfähigen und europaweit ausstrahlenden Opern- und Sinfonieorchesters angenommen hatte, wurde nach dem Zusammenbruch des Deutschen Kaiserreiches die Staatskapelle Berlin, die in der Zeit der Weimarer Republik weiter an künstlerischem Renommee gewann. Die sich anschließenden Jahre des Dritten Reiches sollen ebenso reflektiert werden wie der schwierige, dennoch chancenreiche Neubeginn nach der »Stunde Null« 1945 und die frühen Jahre der DDR bis hin zum Einzug des Ensembles in das wiedererrichtete Opernhaus Unter den Linden 1955.

Kontaktmöglichkeiten für die Bewerbung und Informationen zu den Beitragsthemen finden Sie hier. Der Beitragsaufruf ist bis zum 31. Mai 2018 geöffnet.

 





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