aktuelle Ausgabe

7. August 2019
Das neue Heft ist da!

Unser Juli-Themenheft möchte Felix Draeseke (1835–1913) und sein Spätwerk im Kontext des Fin de Siècle beleuchten. Er wurde in Dresden 1884 zum Konservatoriums-Professor berufen und etablierte sich damit endgültig als Komponist.In dieser für ihn künstlerisch entscheidenden Phase wandte er sich vielfach der Kammermusik zu, komponierte seine »Symphonia tragica«, die ihn schlagartig berühmt machte, und ließ sein groß angelegtes Oratorium »Christus« folgen. Zudem setzte er sich des Öfteren publizistisch mit aktuellen musikästhetischen Fragestellungen auseinander. Die schaffensintensiven Dekaden Draesekes der 1880er- und 1890er-Jahre möchte das Themenheft auf ihre neuen Werkkonzeptionen, Gattungsexperimente und Rezeptionsmechanismen befragen. Die besonders im Fin de Siècle spürbare Spannung zwischen Moderne-Skepsis, Bewahrungstendenzen und kühnem Experiment scheint Draesekes facettenreiches Spätwerk dabei besonders geprägt zu haben.

Eine Leseprobe und weitere Informationen finden Sie hier.





Felix Draeseke
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