Thema: PERSPEKTIVEN DIGITALER MUSIKEDITION

DIE TONKUNST, Januar 2026, Nr. 1, Jg. 20 (2026), 120 Seiten

Welche Bedeutung E.T.A. Hoffmann für Literatur, Musik und Publizistik um 1800 hatte, lässt sich kaum erfassen. Tief sind seine Phantasmen und Ideen in die Künste eingegangen, seine Figuren bevölkern in Varianten die Literatur bis heute, Künstler wie Robert Schumann oder Johannes Brahms spielten mit hoffmannesken Pseudonymen, und was die Musikkritik Hoffmann an Sprachgewalt und Schreibkunst verdankt, ist kaum zu beschreiben. Das Januar-Heft der TONKUNST widmet sich anlässlich des 250. Geburtstages von E.T.A. Hoffmann am 24. Januar seinem Leben und Wirken insbesondere mit Blick auf die Musik. Thematisiert werden einerseits Hoffmanns eigene kompositorische und musikästhetische Beiträge, andererseits seine (auch literarischen) Einflüsse auf Musik und Musikgeschichtsschreibung insgesamt. Der Bogen ist weit gespannt, von literarisch-musikalischen Bezügen im eigenen Werk hin zu Inspirationen, die Hoffmann gesamtes Schaffen bis in heutige Musik und Musikästhetik wirken lassen. Hoffmann wird so als moderner, vielseitiger Künstler sichtbar, der die Individualpoetik der Romantik eine entscheidende, phantastische Prägung verdankt.


Unterstützt durch:
Weitere Ausgaben

April 2017
TOD, TRAUER UND TROST IN DER MUSIK UM 1600
April 2025
POPULAR MUSIC AND MUSICAL NOTATION
April 2014
MEDIENWECHSEL. BEARBEITUNGEN IN DER MUSIK
Januar 2018
EXILIERTE KOMPONISTINNEN
Januar 2020
WIDMUNGEN IN DER MUSIK
Oktober 2026
MUSIK UND AUTHENTIZITÄT
Oktober 2021
THEATER IN MANNHEIM ZWISCHEN 1850 UND 1910
Juli 2016
GRENZGÄNGE(R) UM 1800
^