Thema: Exilierte Komponistinnen

DIE TONKUNST, April 2027, Nr. 2, Jg. 21 (2027)

Seit seiner Gründung 1956 hat sich der Eurovision Song Contest von einem europäischen Fernsehformat zu einer der sichtbarsten transnationalen Bühnen der Gegenwart entwickelt. Musik, Medien und politische Öffentlichkeit greifen hier auf besondere Weise ineinander: Vorstellungen von nationaler Identität und europäischer Zugehörigkeit werden ebenso verhandelt wie gesellschaftliche Konflikte, kulturelle Differenzen und gemeinsame Werte. Das April-Heft der TONKUNST nimmt den Eurovision Song Contest daher als musikalisches und mediales Labor Europas in den Blick. Aus musikwissenschaftlicher, kulturhistorischer, medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive untersuchen die Beiträge institutionelle Akteure und Entscheidungsprozesse, mediale und digitale Öffentlichkeiten sowie musikalische Strategien der Selbst- und Fremddarstellung. Dabei geht es um globale Popästhetiken und lokale Traditionen, um Zugehörigkeit und Othering, Partizipation und Ausgrenzung, aber auch um die Frage, wie Musik Vorstellungen von Europa überhaupt hervorbringt und vermittelt.

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Exilierte Komponistinnen
EUROVISION SONG CONTEST
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